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Silvia K. – Doch helfen musste ich mir selbst

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Ich sollte mittlerweile eigentlich schon wissen, dass mich Bücher über menschliche Schicksale und Erfahrungen meist eine zeitlang im Kopf verfolgen. Dennoch ziehen mich gerade diese Bücher ständig an. Dies war auch bei diesem Buch wieder der Fall. Die persönliche Geschichte, welche die Autorin Silvia K. selbst an ihrem Körper erleben musste ist einfach Wahnsinn!!

Diese Geschichte hat mich wieder einmal derart in den Bann gezogen, dass ich das Buch an zwei Abenden richtig verschlungen hatte. Ich hatte das Gefühl, dass Silvias Leben eigentlich bereits seit ihrer Geburt, oder vielleicht sogar schon etwas früher nicht glücklich abgelaufen ist. Ihre Mutter wollte mit Silvia von Beginn an nichts zu tun haben und hat Silvia mehr oder weniger ihren Großeltern überlassen. Ich glaube, das einzig wirklich „Gute“ in Silvias Leben waren auch ihre Großeltern. Diese hatten es zwar auch nicht wirklich leicht mit ihr, da sie doch eine turbulente und etwas rebellische Jugend durchlebt hat. Das wirklich grauenvolle Schicksal in Silvias Leben hat jedoch erst dann begonnen, als es danach aussah, dass nun doch alles in geregelte Bahnen kommt. Sie begann als Kindermädchen bei der wohlhabenden Familie Seyfert. Anfangs lief alles wunderbar, sie durfte in den bezahlten Schiurlaub mitfahren und wurde zum Abendessen mitgenommen. Relativ rasch hat sich dann aber aus dem liebenswürdigen Ehepaar für die Silvia arbeitet, ein grausames bestialisches Schicksal ergeben. Das Ehepaar Seyfert entpuppt sich als ein sadistisches Pärchen, welches Silvia für ihre Misshandlungen und wirklich krankhaften Spielchen gezwungen hat. Die Autorin welche zu dieser Zeit gerade mal 16 Jahre alt war, wurde im Haus der beiden in einem Verlies gefangen gehalten und nur für die Folterspiele der beiden herausgeholt.

Beim Lesen wurde ich hier wieder immer schneller, da die Schilderungen von Silvia ein Wahnsinn sind. Ich merke bei derartigen Büchern immer, dass ich hier immer schneller werde und auf ein Happy End hoffe. Ich finde es aber sehr bewundernswert, dass die Autorin mit ihrem Schicksal in die Öffentlichkeit gegangen ist! Hoffentlich wirken derartige Schicksale doch abschreckend…es ist unvorstellbar welche Qualen und Horrorszenen die Autorin Silvia K. durchmachen musste!

Obwohl Silvia K. letztlich doch aus den Händen des sadistischen Ehepaares flüchten kann und ihr dieses Schicksal lange nachhängt, könnte man meinen, dass ihr Leben ab diesem Fluchtzeitpunkt viel besser wird. Natürlich hat sich ihr Leben ein wenig verbessert, sie ist zumindest diese Misshandlungen und Folter“spiele“ los,…dennoch scheint es ihr Schicksal aber nicht allzugut mit Silvia K. zu meinen, denn obwohl sie sich immer wieder selbst hilft, gerät sie immer wieder an die falschen Menschen. Sie sucht nach Liebe und Geborgenheit, findet diese für kurze Zeit, und immer wenn es scheint, dass gerade alles gut läuft, bricht die nächste kleine Welt um Silvia  herum zusammen…Silvia K. – Doch helfen musste ich mir selbst, 4.0 out of 5 based on 1 rating

Über Romy

Romana liest gerne Bücher über Schicksale, Liebe und Humor. Auf Buchkiste schreibt sie regelmäßig Rezensionen und bittet Autoren zum Interview. Folge Romana auf Google+ oder Twitter und abonniere ihre Updates auf Facebook.

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