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Kindle Paperwhite – Testbericht

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Seit Anfang Jänner habe ich nun meinen Kindle Paperwhite und endlich schaffe ich es ihn euch mal vorzustellen. 🙂  Müsste ich den Kindle Paperwhite mit einem Wort beschreiben, wäre dies „faszinierend“.
Denn genau das ist er. Bevor ich den Kindle Paperwhite bekommen habe bereits andere eReader für einige Zeit getestet, doch es konnte bislang kein eReader dem Kindle Paperwhite die Stirn bieten.

Bereits das Auspacken aus der sehr eleganten Hülle habe ich feierlich zelebriert 🙂 Gleich nach dem ersten Start startet das Programm eine kleine Einschulung bei dem man die wichtigsten Einstellungen und Funktionen direkt und bequem testen kann. Nach der raschen Einschulung geht´s dann auch gleich mal los, indem man sich mit dem Amazon Store verbinden kann und sich sogleich den ersten Roman oder Krimi gönnt!

 

Warum mich der Kindle Paperwhite so fasziniert?
Lange Zeit war ich strikt gegen ebooks, denn mir hat immer das gewisse „Feeling“ gefehlt, das man einfach bei einem Buch hat. Man kennt die Argumente ja: „Der Geruch nach einem neuen Buch fehlt“, „man sieht nicht wieviel man noch zu lesen hat,..“ , „eReader in der Sonne lesen geht nicht,..“ und viele mehr! – Dennoch muss ich eingestehen, dass ich meine Meinung mittlerweile geändert habe, denn ein eReader bietet auch enorm viele Vorteile.
Beim Kindle Paperwhite fasziniert mich einfach wie bequem er sich halten und umblättern lässt, dass man die Schriftgröße und seine Lieblingsschriftart einstellen kann. Man kann ganz einfach den Zeilenabstand umstellen, oder aber auch die Seitenränder anpassen.
Abgesehen von den Einstellungen die man rein vom Text her anpassen kann, lässt sich auch das Licht rasch an die aktuelle Umgebung anpassen. Die integrierte Beleuchtung erhellt den Bildschirm je nach Bedarf und somit steht einem Lesevergnügen nichts im Wege.

Mitten im Lesen kam dann wieder die Frage: „Wo in etwa befinde ich mich eigentlich im Buch? Habe ich schon die Hälfte gelesen?“ – Diese Frage hat sich allerdings auch ganz schnell erledigt, denn man kann individuell die Infos zum Buch im unteren Bereich einblenden indem man einfach draufklickt. Nun gibt es hier folgende mögliche Anzeigen:
Im Buch verbleibend: zb 5h 10Min.
Im Kapitel verbleibend: 3 Min.
Position: Nr. 348
Im rechten unteren Bereich zeigt einem der Kindle Paperwhite laufend die aktuell bereits gelesenen Prozente vom jeweiligen ebook an.
Die neue Funktion „Time to Read“ mit der der Kindle Paperwhite ausgestattet ist, errechnet aufgrund der Lesegeschwindigkeit wielange man eben noch für das Buch bzw. das Kapitel benötigt! Dies ist natürlich für alle jene „Kapitel-Leser“ wie meinem Mann eine geniale Funktion. 😉

Die Auflösung ist gestochen scharf, denn auch hier wurde im Vergleich zu anderen eReadern aus der Kindle-Family wieder einiges an Verbesserungen vorgenommen und so besitzt der Paperwhite bereits 62% Pixel mehr.

Ein weiterer großer Vorteil ist zu einem richtigen Buch ergibt sich natürlich beim Verreisen. Die Zeiten an denen wir für unseren Strandurlaub auch noch Übergepäck wegen unserer vielen Bücher im Koffer zahlen mussten sind vorbei. 🙂 Der Kindle Paperwhite schafft es bis zu 1.100 Bücher zu speichern. Bei dieser großen persönlichen Bibliothek die man damit also nun bei sich trägt gibt es also auch hier keine Diskussionen mehr. Durch das praktische Format ist der Kindle Paperwhite aber nicht nur beim Verreisen praktisch, sondern auch beim täglichen Pendeln zur Arbeit muss man sich nicht mehr mit einem dicken Schmöker in der Tasche quälen.

Lesen mit dem Kindle Paperwhite egal ob hell oder dunkel?
Ja natürlich geht das! Mittlerweile habe ich das Lesen im direkten Sonnenlicht getestet und war echt begeistert! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass der Text so gut zu lesen ist und sich nichts am Display spiegelt! Natürlich funktioniert auch das Lesen im Dunkeln perfekt. Dies nutze ich abends sehr oft, denn man benötigt nun keine Lampe mehr, da man sich das Display auf die gewünschte Helligkeit einstellen kann. Langes lesen ist auch hier für die Augen recht angenehm und die Augen ermüden nicht. Das integrierte Licht vom Kindle Paperwhite ist die perfekte Alternative zu Leselampen, denn so stört man auch den Partner nicht, wenn man wieder einmal sein Buch nicht aus der Hand legen kann. 🙂

Wie sieht es mit der Technik beim Kindle Paperwhite aus?
Natürlich gehört zu einem Testbericht auch ein bisschen an technischen Details:
Der Kindle Paperwhite verfügt über ein 6 Zoll Display mit integrierter Beleuchtung. Vom Gewicht her ist er sehr angenehm, denn durch seinen 213 Gramm ist er leichter als so mancher dicker Schmöker. Der interne Geräte Speicher umfasst mit seinen 2GB rund 1100 Bücher. Im Cloud Speicher welcher kostenlos und unbegrenzt für Amazon Inhalte ist, gibts natürlich noch mehr Möglichkeiten.

Das wohl interessanteste technische Detail ist immer der Akku. Die Akkulaufzeit richtet sich natürlich nach dem persönlichen Gebrauch, denn wer die WLAN Verbindung ständig „on“ hat und die Beleuchtungstufe auf 10 hat, muss natürlich öfter mal aufladen. Generell kann man aber sagen, dass mit täglichem Lesen von rund einer Stunde der Akku seine 4 Woche hält! Intensive gemütliche Lese-Tage verbrauchen da natürlich schon mehr! 🙂 Ich hatte aber mit dem Akku noch kein Problem, man sieht ähnlich wie bei Handys wieviel Akku man noch übrig hat, demnach kann man sich das gut einteilen und es gibt keine bösen Überraschungen das gerade am spannendsten Teil im Krimi der Akku ausgeht! 🙂

Der Kindle Paperwhite unterstützt folgende Formate: das gängige Kindle Format AZW3, AZW, TXT, PDF, DOC, JPEG, GIF, PNG; HTML,..

Was gibts sonst noch zu Sagen beim Kindle Paperwhite?
Super finde ich auch das integrierte Wörterbuch. Durch antippen eines Wortes klappt sich ein kleines Fenster auf, welches einem die genaue Definition anzeigt. Der Kindle Paperwhite verfügt aber auch noch über eine generelle Suche. Gibt man ein Wort oder einen Satz ein, wird die komplette Büchersammlung durchsucht. Liest man fremdsprachige Bücher und kennt die Übersetzung für bestimmte Wörter nicht, tippt man diese einfach an und schon erhält man die Übersetzung.
Notizen oder Textpassagen können direkt markiert und über Facebook oder Twitter geteilt werden. Man kann sich auch Textstellen anzeigen lassen, welche bereits von anderen markiert wurden um so auf wichtige Passagen aufmerksam gemacht zu werden.
Büchersammlungen anlegen ist ebenso kein Problem. So kann man ganz einfach mit wenigen Klicks seine Bücher in verschiedene Bereiche sortieren und sich ganze Sammlungen anlegen. Ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass ein einzelnes Buch mehreren Sammlungen zugewiesen werden kann.
Durch die Dateiformate wie PDF oder JPG, hat man persönliche Dokumente stehts schnell bei der Hand.

Fazit:
Nach mittlerweile 3 Monaten mit meinem Kindle Paperwhite möchte ich ihn unter keinen Umständen hergeben! Das Lesen macht einfach viel Spaß, egal ob in der Sonne oder abends im Bett. Die Beleuchtung passt sich immer perfekt an! Vom Gewicht her einfach zu halten, ohne dass einem die Hände nach längerem Lesen weh tun. Ich hab alle meine Lieblingsbücher mit dabei! Der Akku hält super lang, somit sind auch längere Wartezeiten, Zugreisen etc. nicht mehr langweilig… 🙂

 

 Kindle Paperwhite – Testbericht, 4.5 out of 5 based on 2 ratings

Über Romy

Romana liest gerne Bücher über Schicksale, Liebe und Humor. Auf Buchkiste schreibt sie regelmäßig Rezensionen und bittet Autoren zum Interview. Folge Romana auf Google+ oder Twitter und abonniere ihre Updates auf Facebook.

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2 Kommentare

  1. Ich kenne den Kindle Paperwhite sehr gut, denn ich habe ihn eine Weile in Gebrauch gehabt. Ich bevorzuge aber eindeutig den Kobo Glo. Die beiden Geräte sind in meinen Augen vergleichbar, könnten quasi Stiefgeschwister sein. Auch von den technischen Details. So gut der Paperwhite auch ist, hat er diverse Nachteile dem Glo gegenüber. Zum einen hält der Akku beim Glo um einiges länger, der Kobo Glo liest wirklich nahezu jedes Format ohne vorher den Umweg über eine Formatierung gehen zu müssen und man ist nicht so stark an Amazon gebunden. (Auch wenn sich bei den Formaten schon einiges getan hat) Ich kann also wirklich überall nach eBooks Ausschau halten, auch Kobo bietet gratis Books an. Das nimmt sich also zu Amazon nichts. Den Testbericht finde ich wirklich sehr gut, auch wenn der Paperwhite für mich nicht das absolute Ding ist. Ich habe meinen an meine Mutter verschenkt, da ich mit dem Kobo Glo einfach zufriedener bin. Auch wenn sie sich nur unwesentlich unterscheiden. Und meine Mutter hingegen ist mit dem Paperwhite vollauf happy. Auch das Sleep Cover zum Paperwhite ist mir einfach zu bockig. (Auch wenn man da im Handel andere Cover durchaus bekommt.) Den Kindle Hype kann ich immer nicht so ganz nachvollziehen. Klar, die Dinger sind klasse. Aber es geht auch anders. Und sogar einen Zacken besser. Aber das ist nur meine Ansicht, die muss nicht jeder teilen. 😉

  2. Ich hab meinen Paperwhite seit November und geb ihn auch nicht wieder her. Bin quasi süchtig nach Büchern seit ich den kleinen habe.

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