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Kindle Paperwhite 2 – Testbericht

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Als bekennender Kindle Paperwhite User hat mich natürlich die Nachricht auf den neuen Kindle Paperwhite nicht kalt gelassen. 🙂 Vor einiger Zeit habe ich euch ja bereits meinen ausführlichen Testbericht des Kindle Paperwhite vorgestellt, nun möchte ich euch jedoch die Unterschiede zwischen dem älteren Modell und der „new Generation“ zusammenfassen.

Was hat sich beim neuen Kindle Paperwhite tatsächlich geändert?

Das Display
Mit der neuen Version des Kindle Paperwhite wurde vorwiegend das Display verbessert. Die Kontraste wurden erhöht und so erscheint im direkten Vergleich der beiden das schwarz noch schwärzer, während die Hintergrundbeleuchtung noch weißer leuchtet. Durch diese Veränderung schafft es der Kindle Paperwhite nun noch besser gestochen scharfe Buchstaben aufs Display zu zaubern. Diesen Unterschied erkennt man vor allem bei größer eingestellten Schriften.
Manche Paperwhite User haben beim älteren Modell öfters von „Bewölkung“ gesprochen. Da ging es meist um leichte Schatteneffekte durch die Hintergrundbeleuchtung. Bei der neuen Generation wurde dies natürlich ebenfalls berücksichtigt und so findet man kaum noch Schatteneffekte oder eine „Wolkenbildung“ am Display. Komplette Seitenrefreshes finden nun auch standardmäßig statt!

Der Prozessor
Wie bei jedem elektronischen Gerät wird bei neueren Modellen auch immer wieder der Prozessor verbessert, dies natürlich auch hier bei der neuen Generation vom Paperwhite. Bücher lassen sich nun um etwa ein Viertel rascher öffnen und das Blättern in den Seiten passiert ebenfalls rascher. Dies führt beim Leser zu flüssigeren Übergängen ohne das „Zucken“ beim Umblättern abzuwarten. Das mit dem Umblättern ist halt immer so eine Sache, denn wenn man nicht rasch ein paar Seiten zurück oder nach vor blättern möchte, hat man auch beim Kindle Paperwhite der ersten Generation keinerlei Probleme mit der Blättergeschwindigkeit. Die Geschwindigkeit beim Lesen legt ohnehin der User  fest! 😉

Die Software
Beim Lesen tauchen doch immer wieder Begriffe auf, mit denen man als Leser vielleicht nicht gleich etwas anzufangen weiß. Das integrierte Wörterbuch hatte bereits der Kindle Paperwhite integriert. Die neue Generation bietet nun aber auch die Smart-Lookup-Funktion sowohl mit dem integrierten Wörterbuch als auch mit einer Wikipedia Verlinkung. Neu dabei ist auch, dass man durch den Vokabeltrainer nun seinen Wortschatz erweitern kann: Jene Wörter die man nachgeschlagen hat, werden im Vokabeltrainer gespeichert und mit einem „Karteikartensystem“ kann man auf diese immer wieder zugreifen und die gespeicherten Vokabeln abfragen. Ich denke diese Funktion ist gerade für Leser von fremdsprachigen Büchern eine tolle Funktion. Sinnvoll finde ich es persönlich auch noch für das Lesen von Fachbüchern und Lernunterlagen. Ich selbst muss gestehen, dass ich hauptsächlich deutschsprachige Romane am Kindle Paperwhite lese und daher den Vokabeltrainer wohl eher nicht so wirklich nutzen werde.

Ein weiteres neues Feature ist der Amazon Pageflip, welcher es ermöglicht mal eben rasch durch einen Balken einige Seiten vor oder zurück zu blättern, ohne die aktuelle Seite zu verlassen. So hat man als Leser die Möglichkeit nochmal etwas nachzulesen, ohne das man danach wieder suchen muss wo man gerade eben war.

Das Design
Von den  Abmessungen her entspricht der neue Kindle Paperwhite seinem Vorgänger, lediglich das Gewicht wurde eine Spur reduziert.
Auf der Rückseite prangt nun ein großes glänzendes Amazon Logo.

Mein Fazit:

* für Neueinsteiger: Wer noch kein Kindle User ist, sollte den Paperwhite 2 auf alle Fälle in die engere Auswahl nehmen. Lesen im Sonnenlicht und das sehr gut beleuchtete Display sowie viele kleinere Features sind Punkte, mit denen nicht jeder andere Ebook Reader mithalten kann! Die Kosten-Nutzen-Funktion beim Kindle Paperwhite 2 ist auf alle Fälle in Relation!

* für Kindle Paperwhite 1 User: Tja,..wer natürlich auf den neuen Kindle Paperwhite 2 steht, der sollte sich diesen natürlich zulegen. Für all jene User, die wirklich gerne fremdsprachige Bücher lesen oder sich viel Fachliteratur auf den Paperwhite laden würde ich ihn empfehlen, rein schon eben fürs Vokabeltraining. Für alle jene, welche grundsätzlich einfach die neuen Bestseller darauf lesen würde ich den Kindle Paperwhite 2 jetzt nicht als „must-have“ bezeichnen.

Kindle Paperwhite 2 – Testbericht, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Über Romy

Romana liest gerne Bücher über Schicksale, Liebe und Humor. Auf Buchkiste schreibt sie regelmäßig Rezensionen und bittet Autoren zum Interview. Folge Romana auf Google+ oder Twitter und abonniere ihre Updates auf Facebook.

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