Name: Karla Schmidt
Motto: We are here to change the World! (Captain Eo 1986)
Facts:
Morgen- oder Nachtmensch: Nachtmensch
Haustiere ja/ nein: Nein, hätte aber gerne eine Katze, wenn mein Mann nicht allergisch wäre.
Sommer oder Winter: Sommer
Kultur oder Relaxurlaub: Kultur- und Relaxurlaub
Süßes oder Saures (Pikantes): Saures, definitiv.
*) Was hat dich dazu bewegt Buchautor/in, Schriftsteller/in zu werden?
Lesen! Es gab ein Buch, das diesen Gedanken „ich will auch schreiben!“ ausgelöst hat, und das war Paul Willems „Schwanenchronik“, eine Mischung aus Surrealismus und Romantik, die mich in der Pubertät schwer beeindruckt hat.
*) Wo sammelst du deine Ideen?
Ich laufe, wie wohl die meisten Schreiber, mit offenen Augen und Ohren und einem Notizbuch durch die Welt, lese viel, halte fest, was mir gefällt und auffällt und schreibe auch dazu, was genau und warum. Außerdem schreibe ich jeden Morgen streng diszipliniert Tagebuch, aber nicht in der Form, dass ich Ereignisse festhalte, sondern spontane Gedanken, Bilder, Szenen oder Träume notiere. Ich versuche, nichts zu zensieren oder hübsch zu machen, sondern ich schreibe einfach auf, was kommt. Ideen und Gedanken entwickeln sich bei mir so über längere Zeiträume hinweg, bis ich irgendwann weiß: Es wird Zeit, das jetzt mal ordentlich aufzuschreiben! Dann erst kommt die Sache in ein Dokument auf dem Computer und wird systematisch angegangen.
*) Wie sieht für dich der ideale Platz zum Schreiben aus?
Es ist so, dass ich mir für jedes neue Buch einen neuen Schreibplatz suche, weil der alte Platz zu sehr mit dem alten Buch verbunden ist. Wie der Platz dann aussieht, ist relativ egal. Es sollte nur halbwegs aufgeräumt sein. Und ich kann keine Störungen gebrauchen.
*) Was ist für dich der perfekte Ausgleich zu deiner Arbeit als Autor/in ?
Schreiben heißt bei mir auch, mir die gesamte Story von Anfang bis Ende im Kopf auszuspinnen und möglichst den Überblick über alle Handlungsfäden zu behalten. Der perfekte Ausgleich ist für mich, einfach ziellos in der Stadt oder der Natur herumzulaufen und den Moment zu genießen. Ohne an Gestern oder Morgen, Ursache oder Wirkung zu denken.
*) Was möchtest du unseren Blogleser/innen über dein letztes Buch erzählen?
Vom letzten, der „Roten Halle“, kann ich sagen, welche Frage mich angetrieben hat: Was würde ich alles tun, um meinem Kind das Leben zu retten? Wie weit würde ich gehen? Aber ehrlich gesagt, an das jeweils letzte Buch denke ich nicht mehr viel. Es ist ja schon fertig.Viel lieber würde ich über die Bücher reden, in denen ich noch voll drinstecke. Das darf ich nur leider noch nicht. Ewige Zwickmühle …
Nähere Infos zu Karla Schmidt findest du hier: Autorenportrait Karla Schmidt
Interview mit Autorin Karla Schmidt,

